Aktuelle Spielberichte 2. Mannschaft

4. Spieltag

Am 30. September ging es für die zweite Mannschaft des TSV Kreischa, zum vierten Spieltag der Kreisliga B, nach Rabenau. Im Vorfeld war jedem klar, dass man hier nur mit viel Wille, Zusammenhalt und jede Menge Glück etwas mitnehmen kann da die Rabenauer einen Großteil der letztjährigen Kreisoberligamannschaft von Motor Freital im Sommer als Verstärkung bekommen haben.
Trainer T. Albrecht schickte folgende Elf auf den Rasen:

T. Findeisen/ S. Wolf - M. Bauer - R. Geisler - K. Göpfert - J. Niederley/ K. Richter - R. Burkhardt - P. Rost - T. Scherber/ J. Scheuner

Bank:

A. Abdulhussein, T. Pätzold, M. Dorn, R. Lehmann, D. Hahn, T. Kischkel, M. Andrä

Von der ersten Minute an kam das, was alle Kreischaer wussten. Die Rabenauer pressten und übernahmen sofort das Spielgeschehen und ließen die Gäste laufen. So kamen die Rabenauer schon früh im Spiel zu zahlreichen Möglichkeiten. Aber entweder verteidigte die Mannen der Gäste Klasse, das Aluminium rettete oder der überragende T. Findeisen war zur Stelle.
Die Hausherren verzweifelten aber nicht und spielten weiter ihren Stiefel runter.
Der TSV war ausschließlich mit verteidigen beschäftigt und konnte nicht eine Sekunde für Entlastung sorgen. Wenn ein Spieler der Gäste dann doch mal den Ball hatte, wurde dieser von den Rabenauern sofort gepresst und der Ball ging innerhalb kürzester Zeit wieder verloren. Man muss hier dem Gegner auch ein Kompliment machen. Das war einfache Klasse Fussball den Rabenau hier auf den Rasen brachte.
In der 30. Minute kamen dann die Hausherren zu ihrem hochverdienten 1:0. Führungstreffer. Die Flanke kam von der linken Seite hoch in den Strafraum der Gäste und der Stürmer nickte gekonnt ein.
Trotzdem wollte die Mannschaft von T. Albrecht hier weiter konzentriert verteidigen und nicht wie die ganzen anderen Mannschaften vorher hier unter die Räder kommen.
Doch in der 35. Minute gab es einen Elfmeter für die Rabenauer. Diesen hielt T. Findeisen aber überragend. Mit dem Stand von 1:0 ging es dann in die Pause.
Einen Wechsel nahm T. Albrecht vor. Es kam M. Dorn für K. Richter.
Die zweite Hälfte verlief genau wie die erste. Der TSV verteidigte mit allen mit Mitteln und Rabenau ging weiter auf die nächsten Tore.
Zwischendurch hatte man auf dem Platz dann den Eindruck, dass Rabenau mit dem 1:0 leben würde da sie nicht mehr ganz so stark anliefen.
Dies änderte sich aber schnell als die Hausherren wechselten und somit noch mehr Qualität als vorher auf dem Platz hatten.
In der 68. Bis zur 73. Minute vielen dann die Tore 2 bis 4 für Rabenau. Man merkte das dass Spiel den Gästen reichlich Kraft gekostet hat. Aber die Mannen von T. Albrecht hatten im Hinterkopf behalten, dass man sich hier nicht komplett abschlachten will und man verteidigte weiter beherzt bis zum zum Schlusspfiff das 4:0.
Es mag komisch klingen aber die zweite Mannschaft des TSV Kreischa kann mit der 4:0 Niederlage wirklich zufrieden sein. Wenn man sich die Zeit nimmt und die anderen Ergebnisse von Rabenau ansieht, wird man feststellen, dass der TSV die geringste Niederlage gegen die Rabenauer bekommen hat und darauf kann man, gerade als Aufsteiger, stolz sein.
Dazu kommt noch das der Großteil der Rabenauer mindestens zwei Ligen zu tief spielt. Betrachtet man diese Tatsachen realistisch, war das wirklich eine bemerkenswerte Leistung der zweiten Mannschaft des TSV.
Eine weitere Erkenntnis dieses Spiels ist, dass die Mannschaft von T. Albrecht einen unglaublich starken Charakter hat und jeder bereit ist, sich für den anderen aufzuopfern.
Jetzt hat die zweite Mannschaft des TSV Kreischa erstmal eine lange Pause und ist am 20.10.2018 zu Gast in Hermsdorf. Auch wenn der Weg weit ist, würde ich mich über eure Unterstützung freuen.

T. S.


4. Spieltag

Am 23.9. stande 3. Spieltag der Kreisliga B an. Die zweite Mannschaft des TSV Kreischa empfing die zweite Mannschaft aus Bannewitz. Bei regnerischem Herbstwetter schickte Co Trainer M. Bauer folgende 11 auf den Rasen:
T. Findeisen/ J. Niederley - S. Wolf - P. Gärtner/ R. Geisler (C) - M. Bauer - K. Richter - R. Burkhardt - T. Scherber/ D. Hahn - P. Rost
Bank:
R. Lehmann, D. Schulze T. Pätzold, M. Dieter, J. Scheuner

Anders als in den letzten zwei Partien hatte sich die Mannschaft um M. Bauer dieses Mal vorgenommen von Anfang an wach zu sein und dem Spiel den eigenen Stempel auf zudrücken. So kam es auch schon in der 6. Minute dazu, dass sich P. Rost das Leder schnappte, sich gekonnt durch die Abwehr durch tankte und zum 1:0 für den TSV einschob.
Kurz darauf hätte es das 2:0 sein müssen. P. Rost brachte R. Burkhardt Klasse in position, dieser musste eigentlich nur noch einschieben aber der Ball rutschte ihm vom Fuß und somit blieb es beim 1:0.
Danach kamen die Gäste besser in die Partie und drängten die Hausherren mit gekonnten Spielzügen in die eigene Hälfte.
In dieser Phase war die Mannschaft von M. Bauer ausschließlich mit verteidigen beschäftigt, was den Hausherren aber auch gut gelang. Ist doch mal ein Ball durch gekommen, war T. Findeisen zur Stelle.
Der TSV versuchte nun über Konter das 2:0 zu erzielen.
So kam es in der 34. Minute dazu, dass R. Burkhardt sich den Ball schnappte, die Abwehr der Gäste schlecht aussehen ließ und im 16er zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte P. Rost cool.
Allerdings gaben die Gäste jetzt weiter Gas und wollten noch vor der Pause den Anschlusstreffer erzielen. Dies sollte ihnen in der 37. Minute auch gelingen als die Gäste nach einer Ecke auf 2:1 verkürzten.
Der TSV versteckte sich aber nicht und gab die passende Antwort. P. Rost kombinierte sich mit T. Scherber Gemeinsam durch das Mittelfeld. An der Strafraumkante steckte T. Scherber auf P. Rost durch der den Ball im Tor zum 3:1 unterbrachte. Warum der Schiedsrichter hier auf Eigentor entschied bleibt ein Rätsel.
Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Kabine.
Zur Pause nahm M. Bauer einen Wechsel vor. J. Scheuner kam für D. Hahn.
Die zweiten 45 Minuten begannen wie die ersten aufgehört haben. Der TSV überließ dem Gegner den Ball und verteidigte clever.
In der 52. Minute schnappte sich R. Burkhardt, nach starkem Ballgewinn im Mittelfeld, den Ball, ließ die gegnerischen Verteidiger hinter sich und schob cool zum 4:1 für die Hausherren ein.
In der 58. Minute kam es dann zu einem kuriosen Ding. T. Scherber legte sich den Ball zum Eckball zurecht und brachte den Eckball, per Außenrisst, direkt im Tor der Gäste unter. Auch hier stellt sich die Frage warum der Schiedsrichter auf Eigentor entschied. Sei es wie es sei, der TSV führte nun 5:1.
Mit diesem Ergebnis war dann auch etwas die Luft aus dem Spiel raus.
In der 70. Minute kam M. Dieter für K. Richter.
Das Spiel plätscherte jetzt vor sich hin. Die Gäste hatten aber noch einen großen Moment. Der Spielmacher der Bannewitzer setzte sich allein durch das ganze Kreischaer Zentrum durch und verwandelte trocken aus 25 Metern zum 5:2. T. Findeisen war hier chancenlos.
Die Hausherren wollten hier gar nichts mehr anbrennen lassen und bauten 5 Minuten später, in der 80 Minute, die Führung durch R. Burkhardt zum 6:2 wieder aus. Dabei setzte er sich klasse gegen die Abwehr und den Torhüter der Gäste durch und schob dann aus kurzer Distanz, im Liegen, ein.
Kurz darauf hatte P. Rost noch die Chance auf 7:2 zu erhöhen, schob allerdings den Ball knapp am Tor vorbei.
Es blieb beim 6:2 für die Mannschaft von Co Trainer M. Bauer womit man sehr zufrieden sein kann. Beeindruckend ist nicht nur das Ergebnis, sondern auch das man sich sehr clever gegen die hohe Qualität der Bannewitzer angestellt hat.
Ebenfalls hat es die zweite Mannschaft des TSV Kreischa geschafft, wieder von der ersten Minute an auf dem Platz zu sein.
Die kämpferische Leistung des TSV hat heute gezeigt, dass man die Qualität hat um in dieser Liga als Aufsteiger eine gute Rolle zu spielen. Dies sieht man auch daran, dass man nach 3 Spieltagen weiterhin ungeschlagen ist.
Nächste Woche Sonntag, dem 30.9.2018, geht es zum Kracher nach Rabenau. Über eure Unterstützung würde ich mich freuen.

T. S.


2. Spieltag

Am 16.9.2018 war die zweite Mannschaft des TSV Kreischa zu Gast, zum zweiten Spieltag der Kreisliga B, in Braunsdorf.

Bei bestem Fussballwetter schickte Trainer T. Albrecht folgende Elf auf den Rasen:

T. Kischkel/ M. Bauer - S. Wolf - P. Gärtner/ R. Geißler (C) - A. Bednara - J. Niederley - P. Rost - K. Göpfert/ A. Arnold - D. Hahn

Bank:
K. Burger, M. André, T. Pätzold, T. Scherber

Die Braunsdorfer übernahmen von Beginn an das Geschehen und setzten sich besonders im Mittelfeld mit einer aggressiven Spielweise immer wieder durch und machten somit dem TSV das Leben schwer.
Ähnlich wie im Spiel letzte Woche gegen Heidenau, konnten die Kreischaer sich nur selten befreien und für Entlastung sorgen.
Meist waren stark gewonnene Bälle sofort wieder weg wodurch sich die Braunsdorfer zahlreiche Möglichkeiten herausspielten.
Schon in den ersten 10 Minuten hatte man Glück, dass es 0:0 stande.
Doch in der 19. Minute blieben die Braunsdorfer dann doch mal cool vor dem Kreischaer Tor und erzielten das 1:0. Mehr als verdient muss man hier zugeben.
Am Spielverlauf änderte sich nach dem Tor nichts. Die Hausherren ließen weiter Ball und Gegner laufen und kamen immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen.
In der 26. Minute erzielten die Braunsdorfer durch eine scharfe Hereingabe von ihrer linken Seite das völlig verdiente 2:0.
Die Mannschaft von T. Albrecht wirkte zu diesem Zeitpunkt etwas ratlos und wusste nicht wie man das Spiel noch drehen kann. Die Braunsdorfer dominierten weiterhin das Spiel.
In der 34. Minute eine Schrecksekunde für den TSV. Ein hoher Ball kommt in den 16er der Gäste. Dabei verschätzt sich S. Wolf und somit war der Angreifer aus Braunsdorf auf einmal blank vor dem Tor von T. Kischkel. Aber auch hier versagten den Hausherren die Nerven und der Ball wurde über das Tor gedroschen.
Kurz darauf der nächste Schreckmoment für den TSV. Der gegnerische Angreifer ist durch und hat nur noch S. Wolf vor sich. Dieser kommt im Zweikampf etwas zu spät und räumt den Gegenspieler ab. Glück das es hier nur gelb gab. Auch glatt rot wäre vertretbar gewesen.
Das Glück stande an diesem Tag nicht auf der Seite der Gäste. Kurz vor der Pause verletzte sich A. Bednara schwer am Knöchel und musste sofort das Spielfeld verlassen. An dieser Stelle wünschen wir dir gute Besserung.
Weiterhin war es die Braunsdorfer die das Spiel kontrollierten. Umso erstaunlicher war es, dass der TSV zum Anschluß kam.
P. Rost schnappte sich ca. 25 Meter vor dem gegnerischem Tor den Ball, ließ die Verteidigung der Hausherren schlecht aussehen und schob cool zum 2:1 Anschlusstreffer ein.
Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.
In der Pause stellte Trainer T. Albrecht viele Dinge um und wechselte gleich 3 mal. Für den verletzten A. Bednara kam M. André, für D. Hahn kam K. Burger und für J. Niederley kam T. Scherber.
Die Kreischaer kamen nun besser in die Partie, waren giftiger in den Zweikämpfen und hatten mehr Zug zum gegnerischem Tor.
So kam es in der 47. Minute zu eine sehr großen Gelegenheit für den TSV. R. Geißler schickte T. Scherber auf die Reise, dieser nahm den Ball kurz mit und schloss auf das lange Eck ab. Leider war der Ball etwas zu hoch angesetzt und ging knapp über die Latte.
In der 49. Minute viel aus dem nichts das 3:1 für Braunsdorf.
Der Angriff ging über die linke Seite der Braunsdorfer. Dabei flankten sie perfekt in den Strafraum wo der Gegenspieler gekonnt einnickte. Wie bei den Toren zuvor war der Torhüter T. Kischkel machtlos.
Wer jetzt dachte dass die Kreischaer sich aufgeben lag falsch. Ähnlich wie eine Woche zuvor wurde die Mannschaft von T. Albrecht jetzt erst richtig wach.
Der TSV spielte nun mutig nach vorn, wahrscheinlich auch mit dem Wissen, dass man jetzt nichts mehr zu verlieren hat.
In der 53. Minute gab es einen Freistoß für die Gäste aus ca. 25 Metern. T. Scherber setzte den Ball allerdings etwas zu hoch an und der Ball ging knapp über die Latte.
Doch in der 59. Minute kam dann der erneute Anschlusstreffer für den TSV. Und wieder war es der in der zweiten Hälfte überragende P. Rost. Dieser schnappte sich am gegnerischem 16er den Ball, tankte sich durch, schloss ab, der Torhüter ließ den Ball prallen und im Nachschuss brachte P. Rost den Ball im Tor unter.
Die Gäste drückten nun wobei die Braunsdorfer durch Konter immer wieder zu Gelegenheiten kamen.
In der 70. Minute brachte T. Scherber eine Ecke herein und fand P. Rost der den Ball mit dem Kopf allerdings knapp über das Tor setzte.
Die Braunsdorfer wussten sich nun wohl nicht mehr anders zu helfen und übertrieben es mit der Härte. So kam es in der 80. Minute dazu, dass P. Rost vom Gegner mit den Stollen voran abgeräumt wurde. Zum Glück hat er sich dabei nicht verletzt. Nur es gab nicht mal eine Karte. Aus meiner Sicht wurde hier die Verletzung des Spielers in Kauf genommen und es hätte glatt rot geben müssen.
Der TSV warf nun alles nach vorn. P. Rost schnappte sich am gegnerischem 16er den Ball, spielte scharf nach innen und fande mit K. Burger einen Abnehmer in der Mitte, welcher grätschend zum 3:3 einschob.
Die Hausherren waren jetzt völlig geschockt und der TSV hatte sogar die Chance das Spiel noch zu gewinnen. In der letzten Minute der Nachspielzeit gab es noch mal einen Freistoß für die Gäste aus ca. 25 Metern. Allerdings war der Freistoß von T. Scherber zu zentral auf den Keeper der Gäste getreten und somit blieb es beim 3:3 Endstand.
Aufgrund der Leistungssteigerung und aufgrund dessen, dass jeder für den anderen gekämpft hat, geht dieser Punktgewinn für die Kreischaer in Ordnung.
Die Mannschaft von T. Albrecht muss sich aber eingestehen, dass man daran arbeiten muss von der ersten Minute an fokussiert ins Spiel zu gehen. Kann man diese Fehler beseitigen, bin ich guter Dinge, dass die zweite Mannschaft des TSV Kreischa in der Kreisliga B eine gute Rolle spielen kann.
Nächste Woche Sonntag, dem 23.9.2018, empfängt die zweite Mannschaft des TSV Kreischa die zweite Mannschaft aus Bannewitz zum Derby. Über eure Unterstützung würde ich mich freuen.

T. S.


2. Pokalrunde

Am 9.9. 2018 traf die zweite Mannschaft des Heidenauer SV auf die zweite Mannschaft des TSV Kreischa in der zweiten Runde des Kreispokals.
Trainer T. Albrecht schickte folgende Elf auf den Rasen:
T. Findeisen/ M. Bauer - R. Geißler - P. Gärtner/ A. Bednara - O. Lautsch - J. Niederley - E. Klemm - M. Hoffmann/ P. Rost - R. Burkhardt
Bank.: D. Hahn, R. Lehmann, S. Wolf, D. Schulze, N. Wollmann, R. Arnold, T. Pätzold

Bei schönstem Wetter übernahmen die Hausherren von Beginn an das Geschehen und setzten die Gäste aus Kreischa sofort unter Druck. Die Heidenauer ließen Ball und Gegenspieler gekonnt laufen und erarbeiteten sich mehrere gute Möglichkeiten.
So war es in der 19. Minute als ein gezielter Schuss der Heidenauer gerade noch so von dem überragenden T. Findeisen an das Alu gelenkt werden konnte.
Trotz vieler liegen gelassener Chancen ließen sich die Heidenauer nicht entmutigen und rannten immer weiter an.
Entlastung für den TSV gab es in der ersten Hälfte so gut wie gar nicht. Die Mannschaft von T. Albrecht war ständig darum bemüht die Ordnung hinten zu halten.
Zwar versuchten die Kreischaer immer wieder mit kontern Nadelstiche zu setzen. Doch diese wurden meist zu ungenau gespielt oder der Gegner wusste diese zu unterbinden.
Trotz der klaren Überlegenheit der Heidenauer, ging es mit dem Stand von 0:0 in die Pause.
In der Pause wechselte T. Albrecht R. Arnold für P. Gärtner ein. Damit sollte mehr Geschwindigkeit auf den Platz kommen.
Die Heidenauer zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und machten genau da weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Nur erhöhten die Hausherren noch mal den Druck.
So kam es in der 50. Minute dazu, dass O. Lautsch einen Rückpass aus kurzer Distanz auf T. Findeisen spielte und dieser den Ball aufnahm. Indirekter Freistoß im eigenen 16er...
Diesen blockte allerdings M. Hoffmann hervorragend. Es stand weiter 0:0.
Nur ließen sich die Heidenauer auch weiterhin nicht entmutigen und rannten weiter das Tor des TSV an.
Auch in dieser Phase schaffte es die Mannschaft von T. Albrecht nicht für Entlastung zu sorgen.
In der 62. Minute kam dann S. Wolf für J. Niederley.
In der 66. Minute spielten die Hausherren schnell über ihre Seite und flankten in die Mitte auf ihren Stürmer. Wie so oft in diesem Spiel. Nur diesmal war der Ball im Netz.
Der TSV wirkte in diesem Moment trotz des spielverlaufs geschockt. So kam es zu einem Doppelschlag der Heidenauer denn im der 69. trafen die Hausherren zum 2:0.
Nun schien es als wäre das Spiel gelaufen. Aber das Gegenteil war der Fall. Warum auch immer erwachte nun die Mannschaft von T. Albrecht. In der 71. Minute schnappte sich E. Klemm den Ball im Mittelfeld, startete ein herrliches solo und schickte im Anschluss R. Burkhardt auf die Reise der im 1 gegen 1 gegen den Torhüter die Nerven behielt und gekonnt zum 2:1 verkürzte.
Jetzt hatte sich das Spiel gedreht. Der TSV war es nun der an rannte, sich Chancen herausspielte und den Gegner nicht mehr aus der eigenen Hälfte ließ.
Leider sollte es nicht mehr für 2:2 reichen und die zweite Mannschaft des TSV Kreischa schied in der 2. Runde des Kreispokals gegen die zweite Mannschaft Heidenauer SV aus.
Sicher war das heute keine überragende Vorstellung der Kreischaer, trotzdem kann man sagen, dass die Mannschaft von T. Albrecht gut in die Saison gestartet ist und sich bisher immer hervorragend verkauft hat.
An den guten Leistungen sollte man nun anknüpfen um die restlichen Spiele der noch langen Saison positiv zu gestalten.
Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei allen mitgereisten Zuschauern des TSV, für eure tolle Unterstützung bedanken!
Am Sonntag, den 16.9.2018, geht es dann für die zweite Mannschaft des TSV Kreischa nach Braunsdorf. Über eure Unterstützung würden wir uns sehr freuen.

T. S.


1. Spieltag

Am 26.8. Sollte es für die zweite Mannschaft des TSV Kreischa gegen Weißig in das erste Ligaspiel der Kreisliga B gehen.
Co-Trainer Marco Bauer schickte folgende Elf auf den Rasen:
T. Kischkel / M. Bauer - S. Wolf - P. Gärtner / R. Geißler - A. Bednara - J. Niederley - M. Büttner - T. Scherber / R. Arnold - P. Rost
Bank:
D. Hahn, N. Wollmann, A. Abdulhussein

Die Mannschaft von T. Albrecht und M. Bauer wollte den Wind aus dem gewonnen Pokalspiel mitnehmen und zeigen, dass man in dieser Liga mithalten kann.
Das Spiel war allerdings kein Leckerbissen und wurden von vielen kleinen Fouls geprägt. Chancen waren Mangelware. Beide Teams neutralisierten sich wobei die Gäste aus Weißig mehr vom Spiel hatten. Dennoch stand die Kreischaer Hintermannschaft stabil und ließ nichts anbrennen.
Der TSV probierte sich öfter mit Fernschüssen welche aber zunächst harmlos blieben.
Es dauerte bis zur 27. Minute bis es die erste nennenswerte Aktion gab. Diese hatte es aber in sich. Ein hoher Ball kam in den 16er der Weißiger welcher nicht richtig geklärt werden konnte. A. Bednara erkannte seine Chance, setzte sich klasse gegen seinen Gegenspieler durch und erzielte aus kurze Distanz das 1:0 für den TSV.
Die Führung war zu diesem Zeitpunkt vielleicht etwas glücklich, aber keinesfalls unverdient.
Kurz danach ein Schreckmoment für den TSV.
Durch einen unglücklich Zufall, haben die Gäste den Ball genau zwischen die Abwehrreihen des TSV bekommen. Dort tauchte der Weißiger Stürmer völlig blank vor dem Tor der Hausherren auf. Der Weißiger Stürmer schloss stark in das lange Eck ab aber die Parate von T. Kischkel war noch stärker. Der Kreischaer Keeper riss im letzten Moment seine Hand hoch und hielt den Ball stark.
Mit dem stand von 1:0 ging es dann auch in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel hatte sich das Bild aus der ersten Hälfte nicht verändert. Weißig hatte mehr vom Spiel, die Kreischaer standen hinten sicher und es gab viele kleine Fouls die den Spielfluss zerstörten.
In der 50. Minute gab es dann einen Freistoß für den TSV in aussichtsreicher Position.
T. Scherber legte sich die Kugel ca. 20 Meter vor dem gegnerischen Tor zurecht, fasste sich ein Herz und versenkte den Freistoß direkt im gegnerischen Tor zum 2:0 für den TSV.
Ab hier war zu spüren, dass der TSV mehr Sicherheit hatte.
Allerdings veränderte sich am Spielverlauf wenig. Nur hatten die Kreischaer jetzt mehr Spielanteile.
So kam es in der 60. Minute zu einer Ecke für den TSV. T. Scherber brachte den Ball scharf herein. A. Bednara tankte sich durch und drosch den Ball mit dem Kopf knapp über den Kasten.
In der 69. Minute kam es zu einer hektischen Szene im 16er der Kreischaer wo sich. P. Gärtner unglücklich verletzte. Für ihn kam N. Wollmann.
Das Spiel plätscherte nun so vor sich hin ohne große Höhepunkte zu haben. In der 81. Minute nahm M. Bauer einen doppelwechsel vor. Für A. Arnold kam D. Hahn und für T. Scherber kam A. Abdulhussein.
Die Gäste aus Weißig wollten es jetzt aber noch mal wissen und machten noch mal Druck. So kam es, dass die Gäste sich eine große Chance herauspielten in dem sie den Ball schnell über die außen liefen ließen und dann scharf herein spielten. Der Weißiger Stürmer verpasste hier nur knapp. Glück in diesem Moment für den TSV.
Kurz vor Schluss hatte P. Rost die riesen Chance zum 3:0. Rost wurde auf die Reise geschickt und wollte den Gästekeeper überlupfen. Allerdings traf er den Ball nicht richtig und der Torhüter konnte den Ball halten.
So blieb es beim 2:0 für den TSV die den ersten Sieg in der neuen Liga feiern konnten und somit wichtige 3 Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren haben.
Nach der Pause geht es für die zweite Mannschaft des TSV Kreischa am 9.9. in der zweiten Runde des Kreispokals nach Heidenau.
Über eure Unterstützung würden wir uns freuen.

T. S.


1. Pokalrunde

Am Sonntag, dem 19. August, ging es auch für die zweite Mannschaft des TSV, gegen den Kreisliga A Aufsteiger SG Ullersdorf, in das erste Pflichtspiel der Saison.
Bei sommerlichen Temperaturen schickte Co-Trainer Marco Bauer folgende Elf in die erste Kreispokalrunde:
T. Kischkel/ D. Weißer - M. Bauer - S. Engel/ S. Wolf - V. May - J. Niederley - P. Rost - T. Scherber/ D. Hahn - P. Himpel
Bank:
A. Abdulhussein, R. Lehmann, R. Burkhardt, A. Bednara, P. Gärtner, N. Wollmann

Anhand der Aufstellung kann man erkennen, dass M. Bauer zunächst auf seine Neuzugänge verzichtete. Diese sollten aber im verlaufe des Spiels noch deutlich auf sich aufmerksam machen.
Bei Hochsommerlichen Temperaturen versteckten sich die Kreischaer zunächst nicht und begegneten dem höherklassigem Gegner auf Augenhöhe. So kam der TSV zu seiner ersten Chance durch einen direkten Freistoß von T. Scherber. Dieser war aber zu zentral und der Keeper der Gäste hatte damit wenig Mühe. Kurze Zeit später, ein Freistoß für die Kreischaer aus ähnlicher Position. Diesmal versuchte sich D. Hahn. Aber auch dieser Freistoß war zu zentral auf den Torhüter der Gäste getreten.
Anschließend übernahmen die Ullersdorfer mehr und mehr das Spielgeschehen.
Die Gäste erarbeiteten sich einige Chancen ohne dabei wirklich zwingend zu werden.
Die, bis zu diesem Zeitpunkt, beste Chance des Spiels hatten allerdings die Kreischaer. P. Rost schnappte sich ca. 25 Meter vor dem gegnerischen Tor die Kugel und ließ mit einen herrlichem drippling die Hintermannschaft der Gäste schlecht aussehen und scheiterte anschließend aus spitzem Winkel am Schlussmann. Hier wäre allerdings das Zuspiel ins Zentrum die bessere Wahl gewesen da P. Himpel völlig blank und einschussbereit vor dem Tor stand.
Nach dieser Chance übernehmen die Ullersdorfer komplett das Spielgeschehen und nutzen eine Unachtsamkeit der Hintermannschaft des TSV aus und trafen zum 0:1.
Mit diesem Ergebnis sollte es auch in die Pause gehen. Kurz vor der Pause wurde D. Weiser von einem Gegenspieler abgeräumt und vertrete sich dabei schmerzhaft das Knie. An dieser Stelle gute Besserung. Für ihn kam A. Bednara.
In der Kabine waren die Spieler des TSV selbstkritisch und suchte keine Ausreden sondern Lösungen. Ebenfalls blieb D. Hahn in der Kabine. Für ihn kam R. Burkhardt.
Die Zuschauer sollten nun völlig veränderte Kreischaer zu Gesicht bekommen.
Vom Anstoß an war der TSV nun aggressiver und ließen den Gästen kaum noch Luft zum atmen.
Die Einwechslungen von A. Bednara und R. Burkhardt machten sich sofort bemerkbar. So kamen die Kreischaer, ziemlich früh in der zweiten Halbzeit, zum 1:1 Ausgleich. Der Angriff ging über die linke Seite des TSV. Burkhardt begab sich unbemerkt in den 16er der Gäste, bekam die Kugel, und schob aus kurzer Distanz ein.
Die Mannschaft von M. Bauer ließ nach diesem Tor nicht locker und drängte auf das nächste Tor. An dieser Stelle ist ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft zu richten. Bei dieser Hitze über eine gesamte Hälfte so ein hohes Tempo zu gehen ist nicht selbstverständlich!
Das Spielgeschehen wurde nun vollkommen vom TSV kontrolliert und somit kamen die Kreischaer immer wieder zu Möglichkeiten.
In der 63. Minute sollte dann das verdiente 2:1 für den TSV fallen. R. Burkhardt lief klasse zwischen die Abwehr, als P. Rost im richtigen Moment einen Sahnepass auf R. Burkhardt spielte. Dieser war dann allein vor dem Hüter der Gäste und schob gekonnt ein.
Von diesem Treffer waren die Gäste sichtlich geschockt was P. Himpel für sich nutze. Dieser wurde auf die Reise geschickt und überlupfte sehenswert den herauseilenden Gästekeeper zum 3:1 in der 63. Minute.
Nun dachten wohl viele, dass der Drops gelutscht wäre. Die Ullersdorfer sollten aber doch noch eine Chance bekommen. Die Gäste kombinierten sich gut durch das Mittelfeld und schlossen aus ca. 25 Metern ab. Glücklicherweise klatschte der Ball hier nur an den Pfosten.
Danach hatte die Mannschaft von M. Bauer die große Chance zur Vorentscheidung. J. Niederley schob sich gekonnt zwischen die Abwehrreihen der Gäste und bekam einen klasse Pass von P. Rost. J. Niederley überlegte hier aber einen Moment zu lang und scheiterte am Keeper der Gäste.
Der TSV spielte nun sehr intelligent und ließ den Ball laufen. Ca. 10 Minuten vor dem Ende kam P. Gärtner für V. May.
Den Schlusspunkt des Spiels sollte dann A. Bednara setzen. Dieser gewann im Mittelfeld den Ball, sah das der Gästekeeper zu weit vor seinem Tor stand, und schloss in der 82. Minute sehenswert aus ca. 40 Metern zum Endstand von 4:1 ab.
Aufgrund der zweiten Hälfte ist das Ergebnis auch in dieser Höhe verdient.
Mit dieser Leistung hat das Team um T. Albrecht und M. Bauer keinen Grund sich in der Kreisliga B zu verstecken. Diese beginnt für die zweite Mannschaft des TSV Kreischa nächste Woche Sonntag mit einem Heimspiel gegen Weißig.
Wir würden uns über eure Unterstützung freuen.

T.S.


21. Spieltag

Am 09.06.2018 stand für die 2. Mannschaft das letzte Saisonspiel in Höckendorf auf dem Programm. Mit einem Sieg wollte man die Meisterschaft holen um dann hoffentlich in der nächsten Saison eine Etage höher zu spielen.

Die Gastgeber hatten an diesem Tag ihr Vereinsfest und waren daher ebenso motiviert, das Spiel zu gewinnen. Dementsprechend gingen beide Mannschaften mit viel Willen in die Partie. So glich sich das Spiel in den ersten Minuten aus und auf beiden Seiten kam nicht viel zählbares herum. Erst in der 29. Minute legte P. Rost nach einer Ecke auf D. Hahn, der auf Höhe des Elfmeterpunktes die Kugel annahm und aus der Drehung unhaltbar in die lange Ecke vollstreckte. Mit dem 1:0 stieg unser Selbstvertrauen und die Chancen häuften sich, jedoch sprang bis zur Halbzeit nichts zählbares heraus. Auch der Gegner kam zu zwei kleineren Möglichkeiten nach Ecken, die Torhüter M. Leupolt, der auch an diesem Tage wieder ein starkes Spiel lieferte, jedoch abwehren konnte. Leider war dies auch sein letztes Spiel für Kreischa. Wir wünschen ihm auf diesem Wege noch einmal alles Gute für seine Zukunft.

Nach der Pause erhöhten wir den Druck auf die Gastgeber, während diese scheinbar langsam zurücksteckten. So kam M. Vogel in der 55. und 57. Minute mit einem Doppelschlag daher und brachte mit dem 3:0 auch die Entspannung, dass an diesem Tag nichts mehr schief laufen würde.

So war die Gegenwehr der Gastgeber nunmehr vollends gebrochen. In der Folge vergaben wir einen Elfmeter, konnten jedoch in der 76. und 86. Minute noch auf 5:0 erhöhen.

Nach dem Schlusspfiff gab es kein halten mehr und der ein oder andere musste eine kalte Dusche über sich ergehen lassen. Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten für diese herausragende Saison.


20. Spieltag

Am vergangenen Samstag trat die 2. Mannschaft des TSV in Altenberg zum vorletzten Schritt in Richtung Staffelsieg an. Mit der dementsprechenden Motivation ging man ins Spiel und versuchte durch spielerische Überlegenheit zu glänzen, während die Hausherren auf ihr bewährtes, robustes „kick and rush“ setzten. Durch viele Abspielfehler und den Respekt vor dem Körpereinsatz des Gegners, kam jedoch kein wirkliches Spiel zustande. Zudem brachten auch die langen Pässe in die Spitze kaum den gewünschten Erfolg, da diese meist zu lang und ungenau gespielt waren. In der 9. Minute war es dann die erste Chance des Gegners, die dem Spiel eine Richtung gab. So wurde ein Eckball nicht konsequent verteidigt und der abprallende 2. Ball vom Gegner durch Freund und Feind aus 25 Metern vollstreckt. Damit war jegliche Taktik über den Haufen geworfen. Der Gastgeber trat nun mit breiter Brust auf, während sich die 2. Abteilung nicht zu helfen wusste. Erst ein Freistoß in der 24. Minute durch D. Hahn auf M. Büttner brachte den Ruck, dass hier doch etwas zu holen ist und bedeutete den Ausgleich zum 1:1. Nunmehr begannen wir endlich den Ball und vor allem den Gegner etwas mehr laufen zu lassen. So wurde M. Tinschert in der 39. Minute schön frei gespielt und konnte zum wichtigen 2:1 kurz vor der Pause erhöhen.

Was auch immer in der Pause für Worte fielen, sie führten zu dem, was man sich eigentlich vorgenommen hatte. Gerade das Mittelfeld um M. Tinschert, M. Büttner und T. Scherber begann plötzlich mit Kurzpassspiel den Gegner immer wieder zu narren. Leider stieß dies dort auf gesteigerten Unmut und führte zu diversen Frustfouls.

Hier bewies der überragend leitende Schiedsrichter allerdings sowohl Konsequenz als auch Auge und Fingerspitzengefühl.

Genau in dieser Drangphase folgte dann das 3:1. Einen lang abgeschlagenen Ball des Torhüters nahm D. Weiser aus 40 Metern direkt, da der nicht sonderlich große, durch vorhergehende Unsicherheiten aufgefallene, gegnerische Torhüter sich noch auf Höhe des 11-Meter-Punktes befand. Der Ball wurde immer länger und länger und senkte sich knapp unter die Latte. Der selbstverständliche Jubel des Schützen ließ den Glauben zu, dass dieser Ball tatsächlich genau so gewollt war.
12 Minuten später kombinierte sich das Mittelfeld rechts gut durch und fand im Strafraum M. Vogel, der in der 2. Hälfte für P. Rost gekommen war und die Bälle vorn gut sicherte. In diesem Fall legte er den Ball gut zum in die Box gestarteten M. Tischert zurück, welcher den zweiten Treffer des Tages markierte und das Spiel mit dem 4:1 nunmehr entschied.
Es folgten noch kleinere Chancen um das Torverhältnis zu erhöhen, dies wäre dem Verlauf aber auch nicht gerecht geworden. So stand unterm Strich ein verdienter Sieg auch der Höhe nach zu Buche.

Nach nunmehr 20 Spielen steht die 2. Mannschaft auf dem 1. Tabellenplatz und möchte mit einem Sieg in Höckendorf am 09.06.2018 um 13 Uhr den Staffelsieg unter Dach und Fach bringen und sich so für die Mühen der vergangenen Saison belohnen. Für den T. Albrecht wäre es in der ersten Saison als Trainer gleich der erste Titel, tun wir ihm also den Gefallen!

Mitreisende Fans wären hier gern gesehene Gäste…


18. Spieltag

Am 18. Spieltag der Kreisklasse West traf die 2. Mannschaft des TSV Kreischa daheim auf den Tabellenletzten VS Limbach, die Ihrerseits am vorigen Wochenende den Tabellendritten geschlagen hatten. Man war also gewarnt, dass dies kein Selbstläufer sein wird und ging demnach mit der nötigen Konzentration aufs Feld. Der Gegner startete das Spiel leider in Unterzahl, da der Kapitän der Mannschaft erst zur ersten Trinkpause nach 20 Minuten auf dem Feld stand. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 2:0 für die Gastgeber, nachdem T. Scherber in der 3. Minute schnell über die Aussen kam und den Ball in den 16er flankte, wo der Ball vom Verteidiger abgefälscht wurde, vor dem Torhüter aufsprang und sich hinter diesem im langen Eck wieder senkte und M. Vogel in der 8. Minute mit Nachdruck auf eine komfortable Ausgangslage erhöhte. Nachdem der Gegner vollzählich war, entstand auch in der eigenen Verteidigung plötzlich die nötige Ruhe und Ordnung, war man vorher doch mit der Überzahl getreu dem Motto: "nimm du ihn, ich hab ihn sicher" etwas irritiert. Bis zum Pausenpfiff wechselten sich M. Vogel und P. Rost im Tore schießen und Vorlagen geben ab und erhöhten den Spielstand dabei bis zur 45. Minute auf 7:0. Vom Gegner war bis auf einen Freistoß aus 30 Metern nicht viel zu sehen und musste dem an diesem Tag gut laufenden Ball ein ums andere Mal hinterher schauen. Zur Halbzeit brachte der Ersatztrainer J. Niederley 2 neue Kräfte um die drückende Temperatur auf dem Geläuf etwas zu kompensieren. So war es nicht weiter verwunderlich, dass das Chancenplus auch nach der Pause weiterging und P. Rost durch einen lupenreinen Hattrick bis zur 62. Minute auf 10:0 erhöhen konnte. Danach nahm das Spiel leider eine etwas unglückliche Entwicklung. Bei einem Pressschlag im gegnerischen Strafraum, bei dem der Ball leider schon weg war, verletzten sich der Kapitän der Gäste und der zur Halbzeit eingewechselte R. Arnold dermaßen, dass für beide das Spiel vorbei war. Gute Besserung an dieser Stelle beiden Spielern. Die 5 Minuten Verletzungspause sowie die folgende Trinkpause ließen das Spiel dann irgendwie verflachen, sodass im Spielaufbau immer weniger Pässe da ankamen, wo sie hin sollten. Kurze Zeit später traf P. Rost beim Ball abschirmen und der folgenden Drehung zum Tor hin unglücklich den Gegner, der daraufhin mit starker Blutung ebenfalls vom Feld musste und nicht mehr weiter spielen konnte. Dennoch spielte Limbach in doppelter Unterzahl tapfer zu Ende und kam in der letzten Minute noch einmal gefährlich vors Tor. Der Vorstoß wurde jedoch 25 Meter vorm Tor unsanft gestoppt, woraufhin es Freistoß für die Gäste geben musste. Der Freistoß wurde dann lang in den Strafraum ausgeführt, wo der kleinste Spieler des Gegners (2 Meter im Abseits stehend) seinen Kopf hinhielt und abtropfen ließ. M. Leupolt streckte sich, lenkte den Ball auch noch ab, aber eben nicht mehr entscheidend, sodass der Gegner zum Lohn für sein bis zum Ende aufopferungsvollen Willen, weiterzuspielen kam und mit dem 10:1 den Abpfiff erzwang.


15. Spieltag

Am Samstag reiste die 2. Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Pretzschendorf. Bereits vor dem Spiel waren sich beide Mannschaften einig. Bei einem Spiel 9 gegen 9 sollten Trinkpausen nicht fehlen. Es zeigte sich schnell, dass an diesem Tag die fittere Mannschaft Ihre Vorzüge haben sollte. Mit einem 2-5-1 versuchte man durch Bälle in die Nahtstellen der Abwehr die einzige Spitze gekonnt einzusetzen. Nach kurzem Abtasten gelang in der 10. Minute ein solches Zuspiel, woraufhin T. Schultheiß am Sechzehner den Ball mutterseelenallein an den Fuß bekam, den Ball am herauseilenden Torhüter vorbeizulegen versuchte, seiner eigenen Vorlage allerdings nicht mehr hinterher kam, sodass die Chance im Toraus verpuffte. Danach war das Spiel geprägt vom Kampf auf beiden Seiten, wobei nicht viel nennenswertes heraussprang. Erst in der 35. Minute kam Torgefahr auf durch einen Freistoß aus 25 Metern nach gelbwürdigem Foulspiel. Diesen setzte T. Scherber mit einem fulminanten Schuss an die Latte. Dennoch zeigte sich ein leichtes Übergewicht der Gäste. In der letzten Minute vor der Halbzeit war es dann wieder T. Scherber, der für Gefahr sorgte. Eine Flanke von der rechten Seite, 25 Meter vor der Grundlinie, nahm A. Abdulhussein im linken Strafraumeck mit dem Oberschenkel an und schob den Ball aus spitzem Winkel durch die Beine des Hüters. Mit diesem Ergebnis im Rücken wechselte der Trainer zur Halbzeit dreimal um noch mehr Druck auszuüben. Die läuferische Unterlegenheit der Gastgeber und der frische Wind der Gäste brachte nach dem Wechsel ein ordentliches Übergewicht für Kreischa. Dabei kam vorerst jedoch nichts zählbares herum. Im Gegenteil kam der Gastgeber in der 65. Minute seit langem mal wieder nennbar vor unseren Strafraum. O. Wenzlaff tauchte hierbei mit dem Ball in den 16er ein, wo M. Bauer auf Ihn lauerte und den Ball geschickt abnahm und zum Konter vorlegte. Die Kuriosität des Spieles folgte sogleich. Im vorbeigehen traf der Stürmer den Verteidiger am Bein, obgleich der Ball schon weg war. Beide Spieler gingen mit Schmerzen zu Boden, es folgte ein Pfiff. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, die Gastgeber jubelten, die Gäste schauten sich entsetzt an. Nach kurzer Unterhaltung mit dem Gefoulten, lief der Schiedsrichter zum Elfmeterschützen und vermeintlichen Opfer und befragte diesen, ob es tatsächlich ein Foulspiel gab. Der Pretzschendorfer verneinte dies, woraufhin der Schiedsrichter vom Elfmeter zulasten auf einen Freistoß zugunsten von Kreischa abänderte. Hier kann man in Anbetracht des Spielstandes nur allen Beteiligten ein großes Lob für die Ehrlichkeit und das Fingerspitzengefühl aussprechen. Nun hatte auch Pretzschendorf Blut geleckt und versuchte am Ergebnis noch etwas zu drehen, doch die schwindenden Kräfte hatten etwas dagegen. Nur fünf Minuten später mussten Sie sich dem guten Pass auf D. Weiser, der den Ball clever und überlegt aus 12 Metern im Tor unterbrachte, geschlagen geben. Das Spiel war an dieser Stelle entschieden, denn danach passierte nicht mehr allzu viel. Kreischa verwaltete das Ergebnis clever, während Pretzschendorf zwar noch wollte, aber nicht mehr konnte. Alles in allem kein Glanzstück, aber ein dennoch verdienter Sieg in der Fremde.


14. Spieltag

Am gestrigen Sonntag ging es, im wetterbedingt ersten Spiel nach der Winterpause für die 2. Männer, gegen die 2. Delegation des Höckendorfer FV, die durch einen Sieg in der Tabelle aufschließen wollten. Aus einer sicheren Defensive heraus, wollten die TSVler zum Erfolg gegen den körperlich Präsenten und cleveren Gegner zum Erfolg kommen. Genau in der Abtastphase jedoch kam es im Spielaufbau zum Ballverlust auf der Außenbahn noch in der eigenen Hälfte. Ein gut in den Lauf gespielter Pass der Gäste machte bereits in der 6. Minute jegliche Taktik zunichte. Bis zur 26. Minute passierte auf beiden Seiten nichts nennenswertes, ehe P. Rost zum 1:1 einstocherte. Im direkten Gegenzug zeigten die Gäste jedoch, was sie am heutigen Tage von uns unterschied. In Höhe des 16ers foulte der groß gewachsene Stürmer unseren zwei Köpfe kleineren Abbas um zwei Schritte später bei doppeltem Gewicht im Zweikampf an der Strafraumgrenze theatralisch zu fallen. Den fälligen Freistoß versenkte man ohne spürbare Gegenwehr zum 1:2. Nur 10 Minuten später erhöhte man nach einer Ecke zum 1:3 Halbzeitstand. Auch hier ging ein geschickt verstecktes Foul des Stürmers voraus, bei dem sich der Verteidiger der Gäste eben nicht genauso clever lamentierend fallen lies. Die Gäste verpassten dabei per Elfmeter auf 1:4 zu erhöhen, wobei hier vielleicht einmal die Gerechtigkeit siegte. Trainer T. Albrecht fand in der Pause scheinbar ebenso die richtigen Worte wie auch die richtigen spielerischen Antworten und wechselte gleich 3 Mal. Nach der Pause fanden die Gastgeber endlich ins Spiel und hatten direkt in der 46. Minute den Anschlusstreffer auf dem Fuß. P. Rost konnte seine Chance jedoch erst in der 55. Minute nach einem Freistoß nutzen, nachdem A. Abdulhussein im Strafraum gefoult wurde, jedoch erst außerhalb zum liegen kam. Im weiteren Verlauf schleppte sich das Spiel etwas hin, jedoch mit Kreischaer Übergewicht. In der 83. Minute war es dann S. Wolf, der den nunmehr zu recht gegebenen Elfmeter zu nutzen wusste. Die Freude über den Ausgleich hielt jedoch nur 5 Minuten. Aus einer fragwürdigen Ecke heraus konnten die Gäste den Ball über die Linie stochern. T. Albrecht warf nun alles nach vorn und löste die 3er-Kette zugunsten eines 4. Stürmers auf. In der 90. Minute war es dann D. Hahn, der den Ball aus 7 Metern im Tor unterbringen wollte. Der dazwischen sprintende Verteidiger lenkte den Ball jedoch noch an die Unterkante der Latte von wo aus dieser einen halben Meter hinter der Linie aufprallte und dann vom Torhüter aufgenommen und nach vorn gehalten wurde. Die Folge war Jubel, Wut und Entsetzen in dieser Reihenfolge. Die Gegner vermochten schneller zu schalten, als der Schiedsrichter auf weiterspielen entschied. Während die Hausherren noch diskutierten, spielte der Gast schnell nach vorn und konterte zum entscheidenden 3:5. Das Spiel wurde daraufhin nicht erneut angepfiffen. Es bleibt festzuhalten, dass am heutigen Tag die cleverere Mannschaft gepunktet hat.


11. Spieltag

Am letzten Spieltag vor der Winterpause, wollte die zweite Mannschaft noch einmal alles geben und einen Sieg in der Fremde einfahren. Von Beginn an spielten die roten mit Tempo auf und gingen demzufolge auch zügig mit 1:0 durch M. Vogel in Führung. Auch in der Folge kam man zu zahlreichen guten Gelegenheiten, doch wie das eben so ist. Wer seine Chancen nicht nutzt, wird hinten bestraft. Einen Abstimmungsfehler zwischen Außen- und Innenverteidiger, wer den Ball nehmen soll, nutzte der Gegner und schloss in der 16. Minute zum 1:1 ab. Hierdurch aufgewacht, versuchte sich Limbach durch körperliche Präsenz, wenn auch manchmal am Rande der Zulässigkeit, ins Spiel zurück zu kämpfen. Bis auf einen Freistof aus 35 Metern, der an Freund und Feind vorbei nur einen halben Meter am Tor vorbei schrammte, kam allerdings nicht heraus. Auf der Gegenseite hielt der sehr gut aufgelegte Hüter die Limbacher Fraktion ein ums andere Mal im Spiel.Tragischerweise für Ihn jedoch nur bis zur 34. Minute, als er einen Ball über Rostls Kopf wegfaustete und sich bei der Landung selbst verletzte. Bis in die Nachspielzeit sollte es dauern, ehe P. Rost die ursprüngliche, verdiente Führung endlich wieder herstellen konnte. Nach der Pause ging es nun endlich den Hang hinunter und mit Rückenwind weiter. Limbach hatte sich in der Halbzeit jedoch einiges vorgenommen, sodass diese in der ersten Viertelstunde der 2. Hälfte zu 3-4 guten Gelegenheiten kamen, die S. Wolf jedoch allesamt entschärfen konnte. Auf der Gegenseite fehlte wie immer die nötige Konsequenz oder das Quäntchen Glück zum weiteren Torerfolg. Ab der 60. Minute sollte hier jedoch endlich der Knoten platzen. Immer wieder setzten M. Tinschert und R. Geißler aus dem Mittelfeld gut die Aussen ein, die in dieser Phase ordentlich Tempo ins Spiel brachten. So erhöhten in der 61. M. Tinschert, in der 65. P. Rost und in der 67. Minute M. Vogel den Spielstand auf 5:1. Von nun an war die Gegenwehr gebrochen und die Mannen aus Limbach schauten dem Ball weitestgehend hinterher. Weitere Chancen in der Schlussphase konnten leider nicht genutzt werden, sodass sich am Spielstand nichts mehr ändern sollte. Insgesamt bleibt ein auch in der Höhe verdienter Sieg und der 2. Tabellenplatz zur Winterpause aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Reinhardtsgrimma. Diese müssen am 29.04. jedoch auch noch einmal nach Kreischa. Dann könnte man die Weichen natürlich in die richtige Richtung stellen, sofern in der Rückrunde an die guten Leistungen der bisherigen Spiele angeknüpft werden kann und ein aktuell möglicher Aufstieg überhaupt gewollt ist.


6. Spieltag

Wöllte man eine Überschrift für die Leistung der 2. Mannschaft am gestrigen Samstag finden, wäre dies "der Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt". Nachdem die letzten Wochen trotz Schwächen im Abschluss immer ein Sieg eingefahren wurde, musste man sich im 6. Spiel mit einem Unentschieden in Altenberg zufrieden geben. Zwar versuchte die Mannschaft von Beginn an Druck auf den Gegner auszuüben und damit zu verbergen, dass die beiden Torjäger der Saison nicht auf dem Feld standen, doch zeigte sich relativ schnell, dass damit auch die Ideen im Spielaufbau fehlten. Der Gegner stand von Anfang an kompakt und zeigte seine körperliche Präsenz in den Zweikämpfen. Die ersten Mini-Chancen unsererseits konnten leider nicht genutzt werden, da sich letzten Endes immer ein Altenberger in den entscheidenden Pass oder Schuss warf. Von diesem Willen hätte man sich wohl etwas abschneiden sollen. Da bei uns nicht viel zusammen lief, begann der Gegner nun seine Offensivbemühungen zu forcieren. Letztlich kam auch hier vorerst nichts nennenswertes an Chancen heraus. In der 21. Minute gab es dann den ersten Eckstoß für die Hausherren, die diese prompt zur 1:0 Führung nutzten. Die Zuordnung im Strafraum stimmte hierbei leider nicht wirklich, sodass der gegnerische Libero mehr oder weniger ungehindert einköpfen konnte. Nur 2 Minuten dauerte es, bis Altenberg sogar noch einmal nachlegte. Bis zur Pause versuchten wir den Anschluss zu finden, scheiterten jedoch immer wieder an uns selbst. In Hälfte zwei änderte sich am Bild im Grunde nichts. Die Hausherren stellten sich mit zwei Viererreihen kurz vorm dem 16er auf und ließen uns anrennen. Aufgrund des Personalmangels musste dann sogar der Trainer noch einmal seine Schuhe schnüren um die Offensive zu verstärken. Die Tore zum Anschluss und Ausgleich erzielten in der 56. und 62. Minute dann aber doch noch die Spieler selbst. R. Geisler und D. Hahn erzielten jeweils Ihren 2. Saisontreffer. In der Folge rannten wir noch einmal an, um letztlich doch noch 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen, waren in den Aktionen allerdings widerum unglücklich oder nicht zwingend genug. Unterm Strich zeigte das Spiel deutlich, dass der Aufstieg möglich, aber eben kein Selbstläufer werden wird und in den kommenden Wochen noch viel Arbeit im Training vor uns steht.


5. Spieltag

Am heutigen Sonntag, den 17.09.2017 hatte die 2. Mannschaft des TSV vor ca. 50 Zuschauern das Schlusslicht der Liga zu Gast. Dennoch nahm man sich von Beginn an vor, den Gegner nicht zu unterschätzen und konsequenten Tempofussball zu spielen. Leider gelang dies nicht in dem Maße, wie man sich das vorgestellt hatte. Ein ums andere Mal ließ man vor dem Tor die nötige Konsequenz vermissen. Nachdem in der ersten Viertelstunde wieder einmal einige Chancen ungenutzt blieben, war es in der 16. Minute wieder einmal P. Rost, der den Ball endlich zum 1:0 im Tor unterbrachte. Trotz deutlicher Überlegenheit dauerte es danach wieder bis zur 29. Minute, ehe Zählbares zu verzeichnen war. Diesmal traff der 2. Goalgetter der Mannschaft M. Büttner, sodass nun beide offiziell 7 Tore auf Ihren Konten hatten. Wer nun dachte, dass das Spiel von da ein Selbstläufer wurde, hatte die Rechnung nicht mit dem Schiedsrichter gemacht. Einen etwas fragwürdigen Freistoß aus ca. 20 Metern versenkte der Gegner direkt über die angewurzelte Mauer zum 1:2 in der 33. Minute. Dies war der erste und letzte nennenswerte Torschuss der Gäste in Hälfte eins und daher umso ärgerlicher. In der 39. Minute war es dann der Captain R. Geißler, der den alten Vorsprung von 2 Toren mit dem 3:1 wieder herstellte. In der Pause fand Trainer T. Albrecht für das Gebotene deutliche Worte. Sicher führte man 3:1, doch wäre hier deutlich mehr drinnen gewesen. Nach dem Seitenwechsel dauerte es dennoch wieder 20 Minuten, ehe M. Büttner mit einem Zuckerpass Max D. (oder sollen wir ihn lieber M. Dorn nennen?) in Szene setzte und dieser zum 4:1 in der 67. Minute einschob. Nun war der Bann endgültig gebrochen. Zwar versuchte der Gegner über die Nr. 8 immer wieder Nadelstiche zu setzen, an der Gefahrlosigkeit des Gegners änderte dies jedoch bis zum Ende nichts mehr. Stattdessen schraubte P. Rost mit seinem 8. Saisontreffer in der 71. Minute den Spielstand auf 5:1 hoch. Danach verflachte das Spiel wieder etwas, bis man in der Schlussphase noch einmal eine Schippe drauf legte. Der kurz zuvor eingewechselte M. Andrä netzte in der 84. Minute ebenso zu seinem ersten Saisontreffer ein, wie M. Bauer in der 89. Minute. Letzteres Tor war dabei besonders erwähnenswert, da dieser "Schuss" aus ca. 20 Metern Entfernung mit gefühlten 100 Sachen (also 100 Zentimeter pro Sekunde) durch Freund und Feind in Richtung Tor kullerte und sich der gegnerische Torhüter, der wohl einer der besten Gästespieler an diesem Tag war, den Ball, bereits seit Sekunden am Boden liegend, tragischerweise dennoch irgendwie durch die Finger rutschen ließ. Dies war eindeutig ein Treffer des unbedingten Willens...! ???? Unterm Strich steht die 2. Mannschaft nach 5 Spielen nun mit 15 Punkten an der Tabellenspitze und freut sich auf das nächste Spiel in Altenberg.


4. Spieltag

Heute war mit Limbach der aktuelle Tabellenführer zu Gast bei der 2. des TSV. Tabellenführer allerdings nur hinsichtlich der bisher gesammelten Minuspunkte in der Fair-Play-Tabelle. Entsprechend zweikampfbetont ging der Gegner zu Werke. Spielerisch begrenzte man sich auf Kick-and-Rush und schlug ausschließlich weite Bälle. Von diesem Einsatz etwas beeindruckt, verging eine viertel Stunde, bevor die 2. langsam ins Spiel fand. Mark steckte den Ball schön auf den außen startenden Niklas durch, der aus spitzem Winkel fünf Meter vor dem Tor den herauseilenden Hüter allerdings nicht zu überwinden wusste. In der 20. Minute knallte Rostl einen Schuss aus 18 Metern an die Latte. Viel mehr passierte zu Beginn der Partie nicht. Als die Gäste gerade versuchten erstmals spielerisch nach vorn zu kommen, bekam nach einem Ballverlust und schnellem Umschaltspiel Rostl den Ball am Mittelkreis, nahm Fahrt auf und dabei 3 Gegner aus, legte sich den Ball im Strafraum zurecht und schob sauber aus 15m Entfernung gegen den Lauf an den langen Innenpfosten zum 1:0 ein. Auch danach passierte nicht viel, ehe sich Mark kurz vor der Pause ein Herz nahm, mit dem Ball ein ordentliches Dribbling hinlegte und aus der 2. Reihe einfach mal abzog. So stand es in der 43. Minute plötzlich 2:0. Das Phrasenschwein hätte wohl vom psychologisch richtigen Zeitpunkt gesprochen. Danach war mehr oder weniger auch dem Gegner bewusst, dass hier heute kein Punkt zu holen sein dürfte. Einzig der Schiedsrichter wusste an diesem Tag noch in Erscheinung zu treten. Neben konsequentem Auftreten ("noch ein mal und du gehst duschen", "wenn ich nochmal Hand oder Foul oder Abseits höre, gibts gelb und indirekten Freistoß") trat er leider durch fragwürdige Abseitsentscheidungen in Erscheinung. So kam Meppel heute leider nicht zu seinem wohl verdienten Tor, aber zu einer noch mehr verdienten gelben Karte wegen meckerns. In der 2. Halbzeit zeigte die Mannschaft mehr ihr wahres Gesicht, was das spielerische anging, jedoch auch die Fratze der Chancenverwertung. Dennoch klingelte es in der 60. zum 3. Mal. Wiederum war es Rostl aus ca. 20 Metern Entfernung. In der 75. wollte Mark dem um nichts nachstehen. Wolfi passt den Ball auf außen, von wo Robert eine präzise Flanke schlägt und Mark per Kopf das 4:0 erzielte. Somit haben beide nunmehr je 6 Tore auf Ihrem Konto nach dem 4. Spieltag und insgesamt 12 der 15 Tore erzielt. Mit 12 Punkten steht die 2. Mannschaft damit weiterhin auf dem 1. Rang.


3. Spieltag

Am heutigen Sonntag den 27.08.2017 fuhr die 2. Abteilung zum Auswärtsspiel nach Freital. Bei schönstem Wetter auf herrlichem Geläuf war der Plan klar: 3 Punkte sollten mitgenommen werden. Wieder im 9 gegen 9 begann das Spiel diesmal ruhig, die Gastgeber ließen uns jedoch viel Raum und Zeit zu kontrolliertem Spielaufbau und beschränkten sich aufs Kontern. In Halbzeit eins endeten diese jedoch meist an der Mittellinie im Ballverlust oder im Seitenaus, sodass die Verteidigung eher weniger zu tun hatte. Unter den Augen des Großteils der 1. Mannschaft, die heute spielfrei hatte, begann der Einbahnstraßenfußball in Minute 15. seinen Lauf zu nehmen. P. Rost knallte den Ball aus 12 Metern an die Latte, den Abpraller nahm er gekonnt mit der Brust runter, setzte den Nachschuss allerdings zu hoch an, weil er diesen mit Gewalt im Gehäuse unterbringen wollte, statt den Ball am liegenden Hüter vorbei zu schieben. Nur eine Minute später stach er mit dem Ball in den Strafraum und legte ihn am 5er quer, wo M. Büttner einschussbereit den Ball am leeren Tor vorbei schob. Auch in der 19. Und 20. Minute ergaben sich zwei nahezu 100%ige Chancen für Wolfi und Rostl, die leider ungenutzt blieben. Danach passierte lange nichts. Man fand einfach keinen Weg durch die tief stehenden Freitaler. Erst in der 39. Minute war es soweit. M Büttner chipte den Ball aus dem Halbfeld an die rechte Strafraumecke, wo P. Rost den Ball gut mitnahm und den heraus eilenden Hüter ins lange Eck überlupfte. Mit diesem 1:0 ging es in die Kabine. Nach dem Wechsel versuchte Motor mehr fürs Spiel zu machen und kam in der 55. Minute erstmals nennenswert vors Tor. Mit seinem gefühlt ersten Ballkontakt des Spiels, hielt K. Burger die Führung allerdings sicher fest. Bis auf einen weiteren Alleingang in Minute 81 der in einer Ecke endete, war es das allerdings, was Freital heute entgegenzusetzen hatte. In der 63. Minute bediente P. Pietzsch im Strafraum abermals P. Rost, der nach der Ballannahme mit einem Haken seinen Gegner aussteigen ließ und überlegt gegen die Laufrichtung des Hüters ins lange Eck schob, 2:0. In der 70. Minute vollstreckte P. Rost zum dritten Mal mit einem fulminanten Schuss von der linken Strafraumecke in das rechte obere Eck. Der Spielstand begann daher so langsam dem Verlauf zu entsprechen. Das 4:0 in der 75. Minute war ein Spiegelbild des 1:0. Rostl chipt auf Mark, der im Strafraum auf rechts außen annimmt und gegen die Laufrichtung des Goalies ins linke Eck abschließt. Nur eine Minute später prüfte Wolfi aus ca. 40 Metern mit einem langen Heber den weit vor seinem Tor stehenden Hüter, der den Ball allerdings gerade noch über den Querbalken lenken kann. Mit etwas weniger Spielerei und etwas mehr Konsequenz wäre in der 88. Minute noch das 5:0 drinnen gewesen, Rostl und Mark scheiterten hier allerdings aus kurzer Distanz am Hüter. Letztendlich war auch dieser Sieg hochverdient und zeigt die gute Verfassung der Mannschaft. In zwei Wochen gilt es daheim gegen Limbach an die Erfolgsserie anzuknüpfen.


2. Spieltag

Heute trat die 2. Männermannschaft zum ersten Heimpunktspiel gegen die SG Glashütte/Reinhardtsgrimma/Schlottwitz an. Trainer T. Albrecht konnte heute aus dem Vollen schöpfen, sodass man mit Bestbesetzung druckvoll ins Spiel ging. Die Marschrichtung war klar, drei Punkte sollten her. Vor gut 50 Zuschauern bei schönstem Fußballwetter, begann die Mannschaft mit Zug nach vorn. Es ergaben sich erste gute Chancen, die von P. Rost und D. Hahn leider nicht genutzt werden konnten. So ging der Gegner nach einem unnötigen Freistoß in der 11. Minute in Führung, da man den Ball, der in die Mauer ging, nicht schnell genug weg bekam. Die nächsten Minuten sollten einen turbulenten Schlagabtausch ergeben. So traf M. Büttner im direkten Gegenzug zum 1:1 in der 13. Minute, ehe D. Weiser nach einer kurz getretenen Ecke des Gegners den Ball eine Minute später unglücklich und unhaltbar per Kopf ins eigene Gehäuse lenkte. Danach versuchte sich der TSV erst einmal zu sammeln, spielte aber weiter munter nach vorn. In der 31. Minute sollten die Bemühungen dann endlich von Erfolg gekrönt sein, als D. Hahn durchstach und den Ball einfach mal mit der Picke drauf knallte; 2:2. Nur zwei Minuten später war es wiederum M. Büttner, der zum verdienten 3:2 erhöhte, war man doch die spielbestimmende Mannschaft. Doch auch die Gäste steckten nicht auf und kamen ab und an gefährlich in den 16er. In der 35. Minute war der durcheilende Angreifer nur durch ein Foul zu stoppen. Den folgenden Strafstoß verwandelte der Kapitän der Gäste trocken und sicher zum 3:3 Ausgleich. Mit diesem Ergebnis ging es in die wohlverdiente Pause.
Auch die 2. Halbzeit sollte von unzähligen Strafraumsituationen geprägt sein. So kam der Gegner in der 50. Minute über die linke Seite und brachte den Ball aufs Tor, den T. Findeisen mit einer schönen Parade aus der Ecke kratzte. In der 54. Minute setzte sich M. Büttner mit einem schönen Alleingang durch und netzte aus 16 Metern unhaltbar ins lange Eck ein; sein dritter Treffer an diesem Tag. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In dieser Phase scheiterten M. Büttner sowie P. Rost nur knapp vor dem Tor. In der 80. Minute traf M. Hempel leider nur den Pfosten, nachdem er allein durchgestartet war und den clever gespielten Pass auf den Fuß bekam. Dafür legte er mit seiner Einwurfflanke in der 85. Minute P. Rost das verdiente Tor zum 5:3 Endstand auf.
Die Mannschaft konnte also trotz zweier Rückstände die individuelle Stärke nutzen und an die Vorwoche anknüpfen. Der Lohn für die Mühen ist nach 2 Spieltagen die Tabellenführung die zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings noch nichts aussagt!


1. Spieltag

Die 2. Abteilung des TSV begab sich am 12.08. zu ihrem ersten Punktspiel nach Pretzschendorf. Die Besonderheit hierbei, dass der Gegner im sogenannten "Norweger Modell" antrat. Dabei stehen sich auf beiden Seiten nur 9 Spieler gegenüber. Hierbei darf jede Mannschaft 3 Wechselspieler einsetzen und insgesamt 7 Wechsel vornehmen, also auch hin und zurück wechseln. Gespielt wurde dennoch auf das komplette Großfeld. Die Aufstellung des Trainers sah ein 3-3-2 vor, wobei eine der Spitzen durch den Trainer der ersten Mannschaft Tony Kießling besetzt wurde. Er sollte an diesem Tag auch die entscheidende Person auf dem Feld sein, steuerte er doch die beiden Tore zum 2:0 Auswärtssieg bei. In der ersten Halbzeit machte Kreischa von Beginn an viel Druck und erkannte schnell, welche Räume sich durch die Dezimierung der Spieler ergaben. Der Gegner hingegen beschränkte sich auf körperbetontes Spiel. Es ergaben sich in Hälfte eins zahlreiche Möglichkeiten, die T. Kießling in der 10. und 31. Minute zur 2:0 Halbzeitführung und auch zum Endstand nutzen konnte. Der Hattrick blieb ihm leider verwehrt, als er mit einem cleveren Pass in die Nahtstelle, an der Mittellinie startend, allein in Richtung Torhüter geschickt wurde, trotz meilenweiten Vorsprunges jedoch zu überhastet abschloss. Einen Freistoß an der Strafraumgrenze schoss er in der Folge zwar in Richtung des Tores, leider aber zwei Etagen zu hoch, sodass dieser im Schwimmbecken des benachbarten Bades landete. Pretzschendorf kam in Hälfte eins nur einmal signifikant in die Nähe unseres Strafraumes. Das Bild sollte sich in Hälfte zwei etwas verändern. Pretzschendorf machte nun mehr fürs Spiel, letztendlich fehlte jedoch das Quentschen Glück. So sprang der Ball nach einem Einwurf nur an den Pfosten und 2 weitere Versuche des Gegners verpassten Ihr Ziel nur um einen halben Meter. Aber auch wir hatten in der 2. Halbzeit noch einige gute Möglichkeiten den Sack endgültig zu zu machen, sodass unterm Strich der Sieg vollkommen in Ordnung geht. M. Hackl feuerte das Leder frech mit der Picke in Richtung Tor, der gut aufgelegte Hüter der Gastgeber brachte gerade noch seine Finger dran, und lenkte den Ball an den Pfosten. Zudem hatte auch M. Vogel ein ums andere Mal Möglichkeiten den Spielstand zu erhöhen. Die beste Chance hierfür allein stehend 10 m vorm Tor wollte leider nicht ins Tor, da der scharf gespielte Flachpass auf ihn, kurz vor dem Abschluss an einer Unebenheit aufsprang und so auch dementsprechend schwer zu nehmen war. Alles in allem ein gelungener Auftakt in die Saison. Die neu aufgestellte Mannschaft unter Trainer Tony Albrecht zeigt nach dem guten Pokalauftritt und dem Spiel gestern, dass das Zusammenspiel schon ganz gut funktioniert und lässt hoffen, dass man im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitzureden hat.